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RUFF & JAM: "Killer" Einsatz für den MindPrint DTC!
 

RUFF & JAM - dieses Synonym steht für das belgische Produzenten-Duo Jean-Marie “Ruff” Moens und Luke “Jam” Mourinet, ein Team mit beeindruckender Creditliste von Kylie Minogue, den Sugababes, Frou Frou (ein Projekt von Madonna-Producer Guy Sigsworth), Ladytron, bis hin zu Volkswagen Werbespots – und natürlich ihren eigenen Projekten.
RUFF & JAM sind begeisterte Anwender unseres DTC Dual Tube Channel!

Eines ihrer letzten Projekte war ein Remix des Tracks „Smile like you mean it“ für die amerikanische Indie-Rock Band THE KILLERS. Die kommen zwar aus Las Vegas, verkörpern aber wie kein anderer den britischen Waves Sound und drücken diesem Genre ihren ganz eigenen Stempel auf. Ihr Debut Album war überaus erfolgreich und wurde sogar in mehreren Kategorien für die Brit Awards und die Grammy Awards nominiert.
 
Da RUFF & JAM für diesen Remix intensiv den DTC einsetzten, bot sich uns eine gute Gelegenheit, sie nach einer kleinen „Behind the scenes“ Story zu fragen:

“Wenn Du an Tracks von so fantastischen Künstlern wie THE KILLERS arbeitest, merkst Du bereits beim ersten Durchhören der Spuren, mit welch erstklassigem Material hier gearbeitet wird: Großartige Arrangements, starke Melodien, tolle Vocals und extrem gut aufgenommene Gitarren und Drums“ sagt Luke. „Dir wird auch sofort klar, dass Du da nicht einfach irgendwelche Geräte, die Dir gerade so in den Sinn kommen, benutzen kannst, sondern von Anfang an die richtigen Geräte einsetzen musst. Wenn man da nicht aufpasst, läuft man schnell Gefahr, die Qualität des Projektes zu ‚verbilligen’.“
 
Nachdem wir uns entschieden hatten, welche Teile wir für den Remix verwenden” fügt Jean-Marie hinzu ”haben wir sie mit dem DTC bearbeitet, um zusätzliche Wärme und ‚Magie’ hinzuzufügen. Bei den Vocals konnten wir die benötigte Energie genau so dosieren, wie uns das vorschwebte, ohne die Stimmen jemals plattzufahren. Und mit dem großartigen EQ war es wirklich ein Kinderspiel, diese speziellen, edlen Höhen draufzudrehen, ohne dass es hart oder ‚overdone’ klingt. Das einfache Durchschicken durch den DTC hat allen Tracks dieses gewisse ‚Etwas’ verpasst, welches das Material noch mehr aufwertet“
 
„Mit dem DTC kannst Du wirklich fast jeden Sound formen. Nach nur wenigen Drehungen kann es absolut aufregend & teuer klingen. Jean-Marie wurde regelrecht DTC-süchtig und hat ihn sogar in ‚The Magic Box’ umbenannt“ schmunzelt Luke.
 
“Und dabei begann das alles so harmlos“ sagt Jean-Marie. „Eines Tages riet uns ein Freund: ‚Ihr solltet wirklich mal den DTC von MindPrint ausprobieren – doch als euer Freund muss ich euch warnen: Wenn ihr ihn ausprobiert habt, werdet ihr ihn nicht wieder hergeben wollen...’. Nun, was soll ich sagen: Er hatte recht! Wir waren anfangs ziemlich skeptisch, weil wir wie die meisten DAW User gerne im Rechner mischen – und deshalb versuchen, analoges Outboard Equipment zu meiden. Der DTC ist das erste Gerät seit Jahren, bei dem wir diese Regel gebrochen haben, dank seiner vollen digitalen Integration.“
 
“Das Schöne an diesem Gerät ist, dass sein Charme anhält!” fasst Luke zusammen. “Obwohl er auch sehr cool aussieht, macht der DTC Dir nichts vor von wegen ‚subliminalen’ Effekten oder schicken Klangfärbungen, die einen dann aber schnell langweilen... das ganze Konzept funktioniert wirklich! Bei dem KILLERS Remix hat uns der DTC entscheidend dabei geholfen, einen guten Job zu machen und ein super Resultat zu erzielen! Um es abschließend auf den Punkt zu bringen: ‚Do we think this unit is great? The answer is: NO! It’s f****** great!’ :).”


 
 
 
Andy Prinz, Produzent für Sonymusic (Tatana, DJ Jaro) www.andyprinz.com
 
"Den DTC von MindPrint habe ich in kürzester Zeit zu schätzen gelernt! Bei mir im Studio steht das Teil seit zwei Monaten im Dauereinsatz: Ob in der Summe als High-End Equalizer, als Insert-Kompressor in der Subgruppe oder als geniales Recording-Tool für Instrumente, vor allem aber Vocals! Die EQ's des DTC klingen glasklar und luftig und ermöglichen eine präzise Bearbeitung, welche mir bis anhin immer verwehrt war. Ob während der Produktion oder beim Mastering, diese EQ's sind einfach unschlagbar und klingen sehr angenehm! Durch die integrierten Röhren kriegt man auch satten Analog-Sound pur! Die leichte Zerrung, welche das Signal hörbar mit Obertönen anreichert, wirkt zusätzlich noch quasi als Exciter! Und dann der Kompressor/Limiter - wow! Egal ob Einzelinstrumente oder Summe: Die Sounds werden richtig angehoben, gewinnen an Druck und Präsenz, und man wird das Gefühl einfach nicht los, dass die Musik regelrecht in den Vordergrund gehievt wird! Für mich als Trance- und Pop-Produzenten ist der DTC schlichtweg eine Waffe, der mein Setup sinnvoll ergänzt. Obwohl ich meinen Finalizer und meine TC Works PowerCore ebenfalls stark in meinen Produktionen einsetze, bringt der DTC noch mehr Substanz und Transparenz in meine Musik... einfach genial, das Teil! In meiner neusten Produktion (DJ Jaro bei Sonymusic) konnte der DTC zum ersten mal zeigen, was in ihm steckt! Sämtliche Recordings (vor allem Vocals!) wurden mit dem DTC aufgenommen oder nachbearbeitet! This tool simply kicks ass...!"
 
 
 
Studio Magazin 09/02, Fritz Fey
 
Fazit Mit dem DTC ist Mindprint eine Punktlandung gelungen. Als Frontend für digitale Workstations oder Aufzeichnungssysteme bietet er alle Funktionen, um die Vorteile analoger Vor- und Bearbeitungsstufen voll auszuspielen. Aber auch der Einsatz als analoges Mastering-Tool mit digitalen Ein- und Ausgangsschnittstellen und hochwertigen Wandlern liegt im Bereich des Denkbaren. Das Gerät besticht durch sein attraktives Design, ist ausgezeichnet verarbeitet, beinhaltet kreative Schaltungsdesigns, die das Gerät auf eine hohe Qualitätsstufe heben und ermöglicht ein schnelles Arbeiten mit zuverlässig guten Ergebnissen. Besonders gut gelöst ist die adaptive Anpassung der Zeitkonstanten im Kompressorbereich, der mich durch seine Kombination von Optokoppler und Röhre absolut überzeugen konnte. Schneller und einfacher ist wirklich kaum eine andere Dynamiksektion bei den zu erwartenden Ergebnissen zu bedienen. Die Digitaloption DI-MOD ist eine hochwertige Ergänzung des analogen Konzeptes mit allseits anerkannten 24-Bit-AKM-Wandlern und Abtastraten von bis zu 96 kHz, wahlweise mit S/P-DIF oder AES/EBU-Schnittstellen. Eine sehr gute Nachricht ist übrigens auch der ausgesprochen konkurrenzfähige Preis dieses zweikanaligen Gerätes, das mit rund 2.100 Euro inklusive der Mehrwertsteuer am unteren Ende des allgemeinen Preisniveaus für gute analoge Frontends rangiert, jedoch eine Qualität zu bieten hat, die definitiv ans obere Ende gehört. Respekt. Die Digitaloption schlägt noch einmal mit 459 respektive 499 Euro zu Buche, je nach dem, ob man AES/EBU-Schnittstellen braucht oder nicht. Und auch das ist nicht viel Geld für eine so saubere A/D-D/A-Strecke. Der DTC sieht wirklich teurer aus, als er ist, aber das sagte ich ja schon...
 
 
 
XOUND Magazin, Hagü Schmitz:
 
X-Fazit: Beim MindPrint DTC handelt es sich um ein hochwertiges Produktions-Werkzeug, welches sich neben dem Einsatz als externe EQ- und Kompressoreinheit, gerade mit eingebautem Digital-Interface, ideal als hochwertiges zentrales Front End-Gerät eignet. Der Equalizer klingt sehr weich und liefert selbst bei extremen Einstellungen stets ein natürlich wirkendes Klangbild. Die Bässe wirken kein bisschen mulmig, stets transparent und wenn man die hohen Frequenzen ein wenig "kitzelt", überzieht der DTC das Klangmaterial mit einem edel-seidigen Glanz. Die Mitten-Bänder werden sehr exakt aufgelöst, was gerade für Sounds wie Vocals, Gitarren, usw. von größter Bedeutung ist. Die Dynamik-Einheit des DTC kommt mit sehr wenigen Bedienelementen aus, was schnell dazu verleitet, diese Sektion extrem zu unterschätzen. Doch der Limiter/Kompressor des DTC arbeitet äußerst effektiv, selbst bei kritischen Signalen wie E-Bass oder tiefen Synthie-Sounds macht der DTC-Dynamik-Prozessor einen exzellenten Job. Als einziger Wermutstropfen wäre lediglich der Preis des DTC zu nennen, jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass man den DTC bei eingebauter Digital-Option ohne zusätzliche Wandler direkt an jede Workstation anschließen kann. Man benötigt somit kein weiteres Gerät vor der Workstation. Selbst wenn auf diese Weise nur zwei Eingangskanäle gleichzeitig zur Verfügung stehen, hat man dafür allerdings einen Sound der Spitzenklasse. Der DTC findet bereits in vielen Hi-End-Studios Verwendung, interessant ist jedoch vor allem, dass man bereits in Kombination mit einem Gerät wie dem DTC und einem kleinen Studio-Setup beim Sound der "Grossen" mithalten kann. Also unbedingt antesten.