| Technik & Hintergrund-Informationen | |
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Klangwelten, Aberglaube und Voodoo zwischen Halbleitern und Röhren |
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Im Zuge zunehmender Digitalisierung unserer Studios rücken die Wünsche nach der Rückkehr analoger Wärme immer weiter nach vorne. Geradezu ein Sinnbild analogen Klangs ist die Röhre, und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Studio-Ideal heute einerseits aus digitalem Equipment besteht, das andererseits durch edle Röhrentechnik ergänzt wird. Was früher unvermeidlich zusammengehörte, wird heute in zwei Teile getrennt: Funktionale Analytik, reinster Klang und verfälschungsfreie Wiedergabe sind durch die Digitaltechnik garantiert, der Sound hingegen wird separat mit Röhren gemacht. Diese Trennung bringt große Vorteile, denn der Anwender hat noch mehr Kontrolle über das Ergebnis.
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Was bringen 24 Bit? High Resolution Audio contra CD-Format Teil 1 |
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mit 24 Bit bereits 2 hoch 24, also 16,7 Millionen Schritte darstellbar
sind, liegt das theoretische Quantisierungsrauschen eines 24-Bit
Wandlers bei -144 dB. Das ist deutlich weniger als das thermische
Rauschen eines einzelnen, an den Eingang angeschlossenen Widerstands.
Hier wird klar, dass neben der Qualität des Wandlerchips ganz besonders
die Qualität des Analogteils des A/D-Wandlers zählt, und hier trennt
sich auch in der Praxis die Spreu vom Weizen der angebotenen Geräte.
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Was bringen 96 kHz? High Resolution Audio contra CD-Format Teil 2 |
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Einzug der Digitaltechnik in unsere Studios haben sich zwei
Abtastfrequenzen etabliert: Die Audio-CD und professionelle DAT-Recorder
arbeiten mit 44,1 kHz, eine Samplingrate von 48 kHz kommt dagegen bei
Consumer-DAT-Recordern und als interne Frequenz vieler Digital-Effektgeräte
vor. Nun soll mit der im DVD-Audio-Standard enthaltenen Abtastrate von
96 kHz alles noch besser werden. Hört man das überhaupt? Und bringen
die 96 kHz auch Vorteile, wenn die Aufnahme später in das CD-Format mit
44,1 kHz umgesetzt wird?
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Adaptive Regelzeiten |
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Während die Bedeutung der Regler "Attack" und "Release" dem Anwender hinlänglich bekannt ist, bleibt das Finden ihrer korrekten Einstellung für viele ein Rätsel. Die Grundregeln sind klar: Lange Attackzeiten lassen den Einschwingvorgang unbearbeitet passieren, kurze erfassen ihn, bei zu kurzen droht Verzerrung. Ähnliche Zusammenhänge gelten bei der Releasezeit, denn zu kurze Einstellungen führen zu einem zittrigen Ergebnis, zu lange ergeben dagegen das gefürchtete Pumpen.
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Der Autor Diplom-Ingenieur Thomas Sandmann ist Inhaber des ths master mix Studios und bekannt als Musikproduzent mit einer sehr großen stilistischen Bandbreite, die sich von aktuellen Dance- und House-Projekten bis zu HighEnd-Produktionen im Bereich der Klassik erstreckt. So entstanden Underground-Acts wie Hardbase, Syrinxx oder Blue Cascade ebenso in seinem Studio wie die neue "Ave Maria" CD-Serie des Labels Sicus Klassik. Darüber hinaus arbeitet Thomas Sandmann entwicklungsbegleitend, ist für das Consulting bei verschiedenen Audioherstellern engagiert und bildet Toningenieure aus, beispielsweise beim Rundfunk. Dynamikprozessoren und High Resolution Audio sind derzeit seine Spezialgebiete, zu denen man des öfteren auch seine Beiträge in diversen Fachzeitschriften findet. Für MindPrint steht Thomas Sandmann bei der Produktentwicklung beratend zur Seite und bildet beim Entstehungsprozess unserer Geräte insbesondere die Schnittstelle zwischen dem Design für praxisorientierten Einsatz im Studio und technischer Entwicklung. |
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